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Kurzbiografie -
Der seit 1992 in Deutschland lebende ungarische Komponist Pèter Köszeghy studierte an der HfM ”Hanns Eisler” Berlin Komposition bei P.- Deutschlandfunk (2009), dem Ensemble EAR, Budapest (2005 und 2010) und der Tonhalle
Düsseldorf (2010). Zu den Interpreten seiner Kompositionen zählen u.a. das Helsinki
Philharmonic Orchestra, die MusikFabrik NRW, das Ensemble Zagros, Finnland, das Ensemble
Aleph, Frankreich, das Gesangsensemble AuditivVokal, Dresden, das e-
Köszeghy gehört als Komponist keiner ästhetischen Gruppe an. Seine Musiksprache wirkt oftmals aufrüttelnd und offensiv, wobei die Energie, welche in der Musik steckt und die durch die Aufführung seiner Musik erzeugt wird, für ihn zentrales Movens seiner kompositorischen Arbeit ist. Er will damit die Grenzen des Herkömmlichen sprengen. Das Ausloten von Grenzbereichen der musikalischen Spieltechniken und die Virtuosität seiner Kompositionen sind dabei aber niemals Selbstzweck, sondern gehorchen stets übergeordneten Konzepten und sind durch die Energien, die durch diese in seine Kompositionen getragen werden, motiviert. Viele seiner Werke sind durch mythologische Stoffe inspiriert: aus der griechischen Antike, oftmals aber auch aus dem Schamanentum, wodurch Kőszeghy auf die Wurzeln seiner ungarischen Kultur Bezug nimmt. Neben auskomponierter Musik widmet er sich der Zusammenarbeit mit bildenden Künstlern in multimedialen Bereichen und tritt oft als Performancekünstler auf. Elektronische Musik ist bei Köszeghys Arbeit ein fester Bestandteil. |